Karriere im Sport

Um erfolgreich Karriere im Bereich Sport zu machen, hast du z.B. die Wahl zwischen folgenden Ausbildungen bzw. Studiengängen:

 

  1. Sportfachmann
  2. Sport- und Fitnesskaufmann/-kauffrau
  3. Studium Sportmanagement und Eventmarketing
  4. oder doch lieber erst mal rein schnuppern? -> FSJ

 

Sportfachmann:

Sportfachleute können im Geschäfts-, Sport- und Trainingsbetrieb von Sportvereinen und -verbänden sowie in Sport- und Fitness-Studios arbeiten. Die Ausbildung enthält weniger kaufmännische Elemente als die Lehre für Sportfachkaufleute, dafür steht mehr Training und Wettkampf auf dem Lehrplan, ebenso die Pflege der Sportgeräte. Die Ausbildung dauert bei den Sportfachleuten wie bei den Sport- und Fitnesskaufleuten drei Jahre. Die Ausbildung in den ersten beiden Jahren läuft weitgehend parallel. Es geht um Sport und Bewegung, um betriebliche Abläufe, Leistungsangebote und Beschaffung, um Marketing, um Planung und Organisation von Veranstaltungen sowie um den Technischen Betriebsablauf.

Im dritten Ausbildungsjahr beschäftigen sich die Sportfachleute mit Trainings- und Wettkampfstätten, mit Training und der Durchführung von Wettkämpfen.

So lernen die Sportfachmänner und -frauen

 

  • die Sicherheitsbestimmungen bei den Sportarten kennen,
  • richten die Trainingsstätten her,
  • kümmern sich um Sportgeräte und – ausrüstung und um die Wettkampfstätten.
  • Zudem organisieren sie Wettkämpfe.
  • Beim Training vermitteln und trainieren sie Techniken, sind in der unmittelbaren persönlichen Wettkampfvorbereitung von Sportlern mit dabei,
  • erstellen auf Training und Wettkampf ausgerichtete Ernährungspläne,
  • erstellen Trainingspläne und
  • entwickeln Taktiken

 

Sport- und Fitnesskaufmann/-kauffrau

Ausbildungsinhalt

Die 3-jährige Ausbildung umfasst die Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten in den Bereichen: Sport und Bewegung, Geschäfts- und Leistungsprozesse (z.B. betriebliche Ablauforganisation, Qualitätssicherung, Beschaffung), Marketing, Planung und Organisation von Veranstaltungen, technische Betriebsabläufe und Betriebssicherheit, kaufmännische Steuerung und Kontrolle (z.B. Rechnungsvorgänge und Kalkulation, betriebliches Rechnungswesen, Controlling) und Personalwirtschaft. Hinzu kommen integrative Fertigkeiten und Kenntnisse in den Bereichen Information, Kommunikation und Kooperation sowie Ausbildungsinhalte zu den rechtlichen Rahmenbedingungen der Ausbildung, zum Umweltschutz und zu Fragen des Gesundheitsschutzes bei der Arbeit.

2006 neu abgeschlossene Ausbildungsverträge: 1544. Frauenanteil: 61%. Auszubildende mit Hochschul- oder Fachhochschulreife: 33%.

 

Tätigkeitsbereich

Sport- und Fitnesskaufleute sind in der Sportwirtschaft, insbesondere in den geschäfts- und Organisationsbereichen von Fitness- und Gesundheitsstudios, Sportvereinen und -verbänden sowie in der kommunalen Sport- und Sportstättenverwaltung tätig. Dort wirken sie bei der Konzeption und Vermarktung von Sport-Dienstleistungen mit, verwalten Sportstätten, sind an der Beschaffung von Sportgeräten beteiligt, organisieren Sportveranstaltungen, informieren und beraten Mitglieder und Kunden über Sportangebote sowie gesundheitliche Aspekte und tragen zu einem reibungslosen Sportbetrieb bei. Team- und Kommunikationsfähigkeit sind wichtige Voraussetzungen für die Betreuung von Mitgliedern und Kunden bzw. Kundinnen. Auch die Beschaffung von Fördermitteln und die gezielte Nachwuchsförderung gehören zu den Aufgaben eines professionellen Sportbetriebs.

Berufliche Tätigkeitsfelder finden sie bei Sportverbänden, Sportartikelherstellern, Sportvereinen, in Fitnesscentern sowie bei kommunalen und kommerziellen Betreibern von Sportanlagen und Dienstleistungsanbietern in der Freizeitwirtschaft.

 

 

Studium Sportmanagement und Eventmarketing an der Berufsakademie Sachsen

Das Studium schafft die Voraussetzungen für die Übernahme von Führungs- und Spezialaufgaben bei der konzeptionellen Gestaltung und der Durchführung von Events in Sport und Kultur sowie im Bereich Marketing von Unternehmen und Organisatoren aller Branchen im Profit- und Non-Profit-Bereich.

Betriebswirtschaftliche Kompetenz, modernes Marketing-Know-how sowie organisatorische und kommunikative Fähigkeiten sind dabei unverzichtbare Voraussetzungen für eine erfolgreiche Tätigkeit.

Das Studium an der Berufsakademie ist eine Alternative zu einem Studium an einer

Fachhochschule oder einer Universität. Die Regelstudienzeit beträgt 3 Jahre. Die Hälfte des

Studiums findet als praktischer Teil in den Ausbildungsunternehmen statt. Studenten der

Berufsakademie erhalten eine Ausbildungsvergütung und/oder BAföG.

Studienbeginn ist jeweils der 1. Oktober eines Jahres.

 

Zum Studium an der Berufsakademie Sachsen kann nur zugelassen werden, wer

1. die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (Abitur) besitzt oder bei Vorliegen der

Fachhochschulreife durch eine Prüfung die Eignung nachweist,

und

2. einen Ausbildungsvertrag mit einer Ausbildungsfirma abgeschlossen hat, die von der

Koordinierungskommission der Studienakademie als geeignet angesehen und für die

Ausbildung zugelassen worden ist.

 

 

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) erhielt 1964 eine erste gesetzliche Grundlage. Die ersten Jahre war das FSJ aufgrund der Wehrpflicht und der schnell wachsenden Wirtschaft eine eher weibliche Domäne. Heute dient es sowohl jungen Frauen als auch jungen Männern als Bildungs- und Orientierungsjahr. Im Mittelpunkt steht dabei das freiwillige und bürgerschaftliche Engagement der jungen Erwachsenen. 

Die Sportjugend Sachsen besitzt seit 2005 die Zulassung als Träger des FSJ.

 

FSJ im Sport ist die Möglichkeit, das Freiwillige Soziale Jahr auch im sportlichen Bereich absolvieren zu können. Es bietet den FSJ-lern die Möglichkeit, in Vereinen des Landessportbundes wie Sportvereinen (auch im Heimatverein), Fachverbänden, sowie Stadt- und Kreissportbünden einen Freiwilligendienst zu leisten.

 

Generell können alle Jugendlichen, die zwischen 16 und 27 Jahre alt sind, nach Beendigung der Vollzeitschulpflicht ein Freiwilliges Soziales Jahr im Sport absolvieren. 

Auch als Ersatz zum Zivildienst ist das Freiwillige Soziale Jahr im Sport möglich, wenn man nicht älter als 23 Jahre ist  und als Kriegsdienstverweigerer anerkannt wurde.

 

Als Einsatzstellen kommen in Frage:

  • Sportvereine
  • Sportbildungsstätten und Sportschulen
  • Stadt- und Kreissportbünde
  • Sport(fach)verbände
  • Kinder- und Freizeiteinrichtungen im Sportbereich


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